Deutschland: Mehr als 70% der Ärzte können nun erstattetes medizinisches Cannabis verschreiben

Was wäre, wenn Deutschland in Bezug auf medizinisches Cannabis Europa den Weg weisen würde?
Seit April 2024 erleichtert eine große Reform den Zugang zu therapeutischem Cannabis für deutsche Patienten drastisch. Was ist das Ergebnis? Mehr als 70% der Ärzte im Land können nun medizinisches Cannabis ohne vorherige Genehmigung der Krankenversicherung verschreiben. Ein historischer Durchbruch mit weitreichenden Auswirkungen auf die Medizin der Zukunft.

✅ Eine Revolution für Patienten... und für Ärzte

Bis vor kurzem war es in Deutschland ein mühsamer Weg, ein Rezept für medizinisches Cannabis zu erhalten. Selbst wenn die Behandlung gerechtfertigt war, musste die Krankenkasse, die 90% der Bevölkerung abdeckt, zustimmen. Ein oftmals langwieriger Verwaltungsschritt, der zu Verzögerungen und Frustrationen führte.

👉 Nun fällt diese Barriere dank des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für eine große Mehrheit der Praktiker.
16 medizinische Fachrichtungen und 5 Zusatzqualifikationen können erstattungsfähiges Cannabis ohne vorherige Validierung frei verschreiben. Ein Fortschritt, der viele europäische Länder, darunter auch Frankreich, inspirieren könnte.

🧠 Die betroffenen Fachrichtungen: ein sehr breites Spektrum

Diese Reform gilt für viele medizinische Disziplinen, darunter :

  • Allgemeine Medizin

  • Psychiatrie und Psychotherapie

  • Innere Medizin (und ihre Unterspezialisierungen: Hämatologie, Kardiologie, Pneumologie, Gastroenterologie...)

  • Palliative Medizin

  • Schmerztherapien

  • Schlafmedizin

  • Rehabilitation und posttraumatische Pflege

  • Gynäkologische Onkologie usw.

👉 Das Ziel? Medizinisches Cannabis für diejenigen leichter zugänglich zu machen, die es wirklich brauchen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, degenerativen Krankheiten oder onkologischen Behandlungen.

📈 Ein schnell wachsender Markt ... der fairer wird

Seit dem 1. April 2024 ist medizinisches Cannabis in Deutschland von der Liste der Betäubungsmittel gestrichen worden. Dieser Schritt war ein Meilenstein auf dem Weg zur Normalisierung seiner therapeutischen Verwendung. Das Ergebnis: Der private Markt explodierte, mit einem geschätzten Wachstum zwischen 80% und 100% innerhalb eines Jahres.

Aber diese Explosion kam vor allem den Patienten zugute, die in der Lage waren, ihre Behandlungen ohne Rückerstattung zu bezahlen.
Mit der neuen Reform dürften sich die von der Sozialversicherung übernommenen Verschreibungen verbreiten, wodurch eine Art Gleichheit beim Zugang zur Gesundheitsversorgung wiederhergestellt wird.

💬 "Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen".

Der Vorsitzende des G-BA, Josef Hecken, fasst den Geist dieser Reform treffend zusammen:

"Der bürokratische Aufwand wird erheblich reduziert, ohne die Sicherheit der Patienten zu beeinträchtigen."

Dies ist auch die Meinung eines Großteils der Ärzteschaft, die sich seit Jahren für einen vereinfachten, aber strengen Rahmen rund um therapeutischen Cannabis einsetzt.

🌿 Und Frankreich in all dem?

Bei SMC Laboratories verfolgen wir diese europäischen Entwicklungen sehr genau.
Sie zeigen, wie sehr medizinisches Cannabis in die moderne Pflegepraxis integriert werden kann (und sollte), mit einem Ansatz, der auf klinischer Wirksamkeit, Sicherheit und Transparenz beruht.

Während die Versuche in Frankreich nur langsam vorankommen, beweist das deutsche Beispiel, dass eine verantwortungsbewusste und erstattete Integration nicht nur möglich ist, sondern sowohl für Patienten als auch für Pflegekräfte von Vorteil ist.

🔎 Quelle: Newsweed.de

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